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Chronik
der Mitgliedergruppe Schiltach
von Reinhard Mahn

Einleitung

Die Region um Schiltach im Oberen Kinzigtal blickt auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück. Vermutlich erstmals vom Hauch der Geschichte berührt wurde die Gegend in den Jahren 73/74 n. Chr., als das römische Militär vom Legationslager Argentorate (Straßburg) eine Heerstraße hinauf nach Arae Flaviae (Rottweil) bauen ließ. In Höhe der Einmündung des Kaibachtales verließ die Trasse das enger werdende Kinzigtal und führte in ziemlich gleichmäßiger Steigung über den Brandsteig in Richtung Oberer Neckar. Die Straße wurde vermutlich bis in die Mitte des 3. Jh. n. Chr. von römischen Truppen und Kaufleuten benutzt. Münzen aus jener Epoche konnten in Schiltach geborgen werden.
Die folgenden Jahrhunderte liegen wieder im Dunkel, lediglich unterbrochen von Zeugnissen, nach denen fränkische Kaiser bereits vor dem Jahre 1000 die Kinzigtalroute auf ihren Reisen von Straßburg nach Regensburg und auch an den Bodensee nutzten.

Die mittelalterliche Erschließung erfolgte ab dem 11. Jahrhundert vorwiegend vom Altsiedelland im Osten her, getragen durch die Herzöge von Zähringen, die bestrebt waren, ihre Besitzungen beiderseits des bis dahin im Kern fast gänzlich unbesiedelten Schwarzwaldes zu verbinden. Ihnen wird auch der Bau der südöstlich von Schiltach an der alten Rottweiler Straße gelegenen „Willenburg“ zugeschrieben, deren Errichtung Mitte des 12. Jh. angenommen wird. Die Gebiete östlich des Schwarzwaldes fielen alsbald an die Herzöge von Teck, eine Seitenlinie der Zähringer, die ihre Besitzansprüche im Schiltach- und Oberen Kinzigtal in der 1. Hälfte des 13. Jh. u.a. durch die Errichtung der Burgen Schilteck und Schiltach sicherten. 1275 wurde Schiltach erstmals als Pfarrort im Bistum Konstanz erwähnt, dessen Einwohner 1293 als cives, also Bürger, bezeichnet wurden. Es ist somit davon auszugehen, dass an die kleine strategisch ausgerichtete Ansiedlung unter der Burg an der mittelalterlichen Straße nach Rottweil bereits Stadtrechte übertragen wurden. Als Burg- und Stadtherren erschienen nach Mitte des 14. Jh. die Herzöge von Urslingen, die sich jedoch nur kurz an ihrem Schiltacher Besitz erfreuen konnten. Von Ihnen übernahm die Stadt Schiltach allerdings das Wappen, das bis zum heutigen Tag geführt wird. Bereits im Jahre 1381 fielen Burg und Stadt an die Grafen von Württemberg, rechtskräftig wurde das Abkommen im Jahre 1403. Abgesehen von zwei kurzen Unterbrechungen war Schiltach nun bis 1810 Bestandteil des Herzogtums und späteren Königreichs Württemberg. Im Rahmen eines vereinbarten Gebietsausgleiches („Pariser Vertrag“) kam das Amt Hornberg mit Schiltach am 02. Oktober 1810 an das Großherzogtum Baden. Die Geschichte der Stadt ist reich an Hinweisen auf Not, Armut und Entbehrung. Fünf verheerende Brände (1511, 1533: „Der Teufel von Schiltach“, 1590, 1791 und 1833), Kriege, Truppenbewegungen, Pest- und Hungerjahre sowie die topographisch äußerst schwierige Lage stellten die Bevölkerung vor gewaltige Herausforderungen. Erst mit der beginnenden Industrialisierung und der damit verbundenen wirtschaftlichen Belebung zog ein bescheidener Wohlstand im „Städtle“ ein.

Eyth-Schiltach


Die Anfänge des Historischen Vereins in Schiltach

Schon früh gab es Bestrebungen, das reiche historische Erbe zu sichern und zu bewahren. Bereits im Juli 1884 übergab Hauptlehrer Johann Höflin (1826-1892) dem Bürgermeisteramt ein schmales Heft, betitelt „Beiträge zur Geschichte der Stadt Schiltach“, das, wie er hoffte, eines Tages Grundlage einer Chronik der Stadt werden könnte. Der Initiative des seit 1917 in Schiltach tätigen heimatgeschichtlich interessierten evangelischen Pfarrers Max Mayer war es aber zu verdanken, dass kurz nach Ende des I. Weltkrieges ein wegweisender Schritt getan werden konnte:

„Nachdem im Sommer 1919 eine Anzahl für die geschichtliche Vergangenheit unserer Stadt und ihrer Umgebung interessierter Gemeindeglieder sich zusammengefunden hatten, wurde am 10. August 1919 die Gründung einer Ortsgruppe Schiltach des Historischen Vereins für Mittelbaden beschlossen. Herr Pfarrer Max Mayer gab einen kurzen Rückblick auf die Geschichte Schiltachs, worauf Herr Professor Dr. Batzer von Offenburg die Ziele des Vereins darlegte und zur Gründung einer Ortsgruppe aufforderte“ („Die Ortenau“, Band 1919/20).

Diese Notiz dokumentiert kurz und knapp die Entstehung der Schiltacher Mitgliedergruppe vor 91 Jahren. Professor Dr. Ernst Batzer (1881-1938), seit 1912 Schriftführer des Historischen Vereins für Mittelbaden und Redakteur der „Ortenau“, war somit „Geburtshelfer“ der Mitgliedergruppe Schiltach. Schon als Abiturient veröffentlichte er heimatgeschichtliche Beiträge, so auch über Schiltach, was möglicherweise sein Engagement beim Zustandekommen des Schiltacher Vereins zusätzlich erklären könnte. 1924 und 1925 publizierte er in der „Ortenau“ zwei weitere Beiträge zu Schiltach, und zwar „Auszüge aus dem ältesten Schiltacher Kirchenbuch“ und „Schiltach und Schickhardt“. 1930 folgten noch Abhandlungen „Neues von den alten Bergwerken bei Wolfach und Schiltach und von der Gegenreformation im Oberen Kinzigtal“.

53 Personen, alle namentlich bekannt sowie die Stadtverwaltung, die Evang. Kirchengemeinde, die Gemeindeverwaltung Lehengericht sowie der „Vorschussverein und Sparkasse“ (die spätere Vereins- bzw. Volksbank) ließen sich an diesem denkwürdigen Abend als Gründungsmitglieder registrieren. 45 Personen kamen aus Schiltach und Lehengericht, drei aus der heutigen Gemeinde Schenkenzell und fünf aus der weiteren Umgebung. Die ersten Vorstandsmitglieder waren Pfarrer Max Mayer (Obmann), Hauptlehrer A. Bruder (Schriftführer) und Privatschullehrerin Marie Beeh, die am Ort eine Mittelschule betrieb und das Rechneramt bis ins Jahr 1951 versah. Der Verein verstand von Anfang an die Gemarkungen der vier ehemals selbständigen Gemeinden Schiltach, Lehengericht, Schenkenzell und Kaltbrunn als sein natürliches Tätigkeitsgebiet.

Die engagierten Initiatoren fanden gleich ein überaus reiches Betätigungsfeld vor. In der „Ortenau“ 1919/20 wird dazu berichtet: „Obmann und Schriftführer der Ortsgruppe haben begonnen, das reichhaltige städtische Museum auf dem Rathaus zu ordnen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weiter ist beabsichtigt – und zum Teil schon durchgeführt – nach und nach Aufsätze über ortsgeschichtlich bedeutende Ereignisse, zum Beispiel über die Brände und den Wiederaufbau von Schiltach, über die Flößerei, aktenmäßige Veröffentlichungen über den weißen Bettelbuben (den Schiltacher Räuberhauptmann) und anderes mehr herauszugeben“ . Im selben Band berichtete Max Mayer bereits über „Kirchliche und Schulzustände in der Ev. Diözese Hornberg vor 100 Jahren“, dem 1921 ein weiterer Artikel folgte, der auf seinen Nachforschungen zu Hexenverfolgung und -verbrennung im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert basierte. Bis zu seiner Versetzung im Jahre 1929 erfolgten weitere heimatgeschichtliche Veröffentlichungen u.a. im Evangelischen Gemeindeblatt Schiltach-Lehengericht.

Mit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann eine äußerst ergiebige Zeit für die heimatliche Geschichtsforschung. Mit großer Hingabe wurden nun die bis dahin nur unsystematisch verwahrten Dokumente zur Stadtgeschichte gesichtet, erfasst und einer interessierten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Daneben erfolgten erste planmäßige Erkundungen zu den Burgen in Schiltach und Umgebung. Als erster begann Gründungsmitglied Otto Beil (1891-1981), damals Hauptlehrer in Wittichen, mit der Vermessung, Kartierung, Skizzierung und Beschreibung der vorgefundenen Reste hochmittelalterlicher Burganlagen.

Im Jahre 1920 wurde Julius Hauth (1899-1988) als junger Lehrer zunächst nach Hinterlehengericht und 1924 nach Schiltach versetzt, noch in den 20er Jahren erfolgten seine ersten Veröffentlichungen. In einer langen Reihe von Nachforschungen, Beiträgen und Vortragsveranstaltungen bis kurz vor seinem Tode widmete sich Hauth vor allem der Geschichte von Burg und Stadt, der Pfarreigeschichte und dem Schulwesen, der Reformation im Amt Hornberg, dem vom Pietismus geprägten Brauch des Silvesterzuges sowie der Familienforschung und der Erstellung von Ahnentafeln. Von Julius Hauth erfolgten in den Jahren 1968 bis 1989 acht Publikationen in der „Ortenau“. Viele seiner Forschungen gingen auch in das Schiltacher Heimatbuch ein, über das noch an anderer Stelle zu berichten sein wird. In Anerkennung seiner vielfältigen Leistungen wurde ihm 1973 durch die Stadt Schiltach das Ehrenschild verliehen, 1984 folgte die Ernennung zum Ehrenmitglied des Historischen Vereins für Mittelbaden. Auch das im November 2009 von Dr. Hartmut Hauth der Öffentlichkeit übergebene „Sippenbuch der Trautwein aus Schiltach“ beruht auf den Vorarbeiten seines Vaters.

1923 trat Hermann Fautz (1898-1979) in Schiltach seine erste Stelle als Gewerbelehrer an. Mitgebracht hatte er ein außergewöhnliches heimatgeschichtliches Interesse, was sich als Glücksfall für die Erforschung der Geschichte des gesamten Oberen Kinzigtals erweisen sollte. Schnell fand er Zugang zur Lokalgeschichte und veröffentlichte bald in den Tageszeitungen, im bereits erwähnten „Ev. Gemeindeblatt Schiltach-Lehengericht“ und in der „Badischen Heimat“. Im Laufe seines Lebens verfasste er etwa 200 Artikel. Seine ersten Beiträge für „Die Ortenau“ erschienen 1934 im Band „Burgen- und Schlösser in Mittelbaden“. Von da an war er aus der Autorenriege der „Ortenau“ nicht mehr wegzudenken. Bis zum Jahr 1979 erschienen von ihm in der Vereinszeitschrift nicht weniger als 61 Beiträge. Mit unermüdlichem Fleiß forschte er zielgerichtet und veröffentlichte eine Vielzahl grundlegender Arbeiten über die Stadtgeschichte, die Flößerei, die Burgen der Region, das Kloster Wittichen und das obere Kinzigtal allgemein. Auch nach seiner dienstlichen Versetzung nach Überlingen setzte er seine Forschungen zur Geschichte Schiltachs und des Kinzigtals unvermindert fort. Viele seiner Arbeiten wie „Die Geschichte der Schiltacher Schifferschaft“ und „Die Flurnamen von Schiltach im Amt Wolfach“ (beide 1941), „Beitrag zur Siedlungsgeschichte der Gemeinden Schiltach-Stadt und Lehengericht“ und „Abriss der Geschichte der Stadt Schiltach“ (beide 1953), „Die Schenkenburg und die Herrschaft Schenkenzell (1954), „Die Schiltacher Stadtbrände“ (1961), „Adolf Christoph Trautwein“ (1963) und „Die Erzgruben bei Schiltach und der Schiltacher Bergwerksverein“ (1967) wurden als Sonderdrucke aufgelegt und fanden Eingang in viele Schiltacher Haushalte. Aktives Interesse, solides Forschen und ein reiches, vielseitiges Wissen waren die Fundamente, die Hermann Fautz zum größten Kenner und zum bedeutendsten Heimatforscher unserer Region werden ließen. Als Zusammenfassung und Krönung seines jahrelangen Schaffens aber dürfen seine Beiträge zum Schiltacher Stadtbuch gelten. Sein unermüdliches Wirken wurde 1972 durch die Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Schiltach gewürdigt, 1973 folgten die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande in Überlingen und 1974 die Ernennung zum Ehrenmitglied des Historischen Vereins für Mittelbaden.

Nachdem Pfarrer Max Mayer 1929 dienstlich nach Bruchsal versetzt wurde, löste ihn Kaufmann J. Friedrich Bühler als neuer Obmann an die Spitze des Historischen Vereins ab. Bühler schrieb bereits 1925 in der „Ortenau“ einen Nachruf über den aus Schiltach stammenden Maler Heinrich Eyth („Begründer und Verkünder der Heimatpflege“). Bis Ende der 30er Jahre, also in den ersten zwanzig Jahren des Bestehens der Mitgliedergruppe, bewegte sich die Zahl der Vereinsmitglieder konstant um 50 Personen.
Über die konkreten Aktivitäten der örtlichen Mitgliedergruppe speziell in der Zeit von 1933 bis 1945 ist wenig bekannt. Eine Aufarbeitung dieser Epoche ist für die nahe Zukunft vorgesehen.


Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts

Infolge des Kriegsgeschehens und der wirtschaftlich schwierigen Nachkriegszeit ging die Mitgliederzahl auf 35 (1950) zurück, was sich bis 1958 (37 Mitglieder) nur unwesentlich änderte.
Im Jahre 1951 trat Dr. phil. Wolfgang Bühler (1922-1975) als Obmann die Nachfolge seines verstorbenen Vaters J. Friedrich Bühler an. Dieses Amt bekleidete er über seinen Wechsel im Jahre 1966 nach Überlingen/Bodensee hinaus, wohin er als Kulturreferent berufen wurde. Unter seiner Führung wurde mit viel Liebe eine kleine Heimatsammlung aufgebaut, die in den Räumlichkeiten des ehem. Gasthauses „Krone“ in der Schramberger Straße verschiedene Exponate aus der Stadtgeschichte präsentierte. Sie sollte ein erster Baustein auf dem langen Weg zu einem Stadtgeschichtsmuseum sein.

1959 wurde ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte aufgeschlagen. Eine heimatgeschichtlich aktive Gruppe um Fritz Laib und Herbert Pfau tat sich mit dem Verein zusammen und begann unter Anleitung des Amtes für Denkmalschutz in Freiburg mit Ausgrabungen auf dem „Schlössle“ genannten Bergkegel an der Staig, südöstlich von Schiltach, unmittelbar an der alten „Rottweiler Straße“ gelegen. Außer einer bewaldeten Kuppe war zum damaligen Zeitpunkt nichts auszumachen und auch das Wissen über eine abgegangene Burganlage war aus dem allgemeinen Bewusstsein entschwunden. Gestützt auf alte Karten, die an besagter Stelle bereits 1493 einen „Burgstall“ verzeichneten, machten sich die Heimatkundler an die Arbeit. Über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahre hinweg konnten in etwa 8000 freiwilligen Arbeitsstunden unter der Leitung von Oberbaurat Franz Schmider aus Haslach/K. in mühevoller Arbeit die Fundamente und der 30m tiefe, gemauerte Brunnenschacht der hochmittelalterlichen Burganlage „Willenburg“ freigelegt werden, die in die Mitte des 12. Jh. und damit in die Epoche der Zähringer zurückdatiert werden konnte. Die Grabungsarbeiten förderten umfangreiche Funde zutage, u.a. eine in Sandstein gehauener Tierkopf, die Steinschwelle einer einflügeligen Tür mit Zapfenloch, die schmiedeeiserne Aufhängung eines Feuerkessels, gebogene Holzstücke mit Bohrungen, Keramik-Scherben unterschiedlicher Art, Bronzeziernadeln, Lanzenspitzen, Armbrustbolzen, sowie ein sehr seltener Armbrust-Abzugsbügel. Grabungsberichte sind in den Jahresbänden 1962, 1964, 1966, 1968 und 1971 der „Ortenau“ ausführlich dargestellt, geborgene Objekte sind dort auch bildlich zu betrachten. Die Ausgrabungen wurden über die Jahre von mehreren Vortragsabenden und Ausstellungen der Fundgegenstände begleitet.

Unterdessen fand am 24. September 1961 in Schiltach erstmals eine Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins für Mittelbaden e.V. statt. Das Vormittagsprogramm umfasste Referate von Dr. Wolfgang Bühler und Julius Hauth, nachmittags standen Führungen durch die benachbarten ehemaligen Klöster Alpirsbach und Wittichen auf dem Programm.

Im Oktober 1967 präsentierte sich eine neue Führungsmannschaft. Neuer Obmann war Renatus Schuler, das Amt des Schriftführers übernahm Fritz Laib (1904-1987) und Rechner wurde Herbert Pfau (1921-2005). Laib machte bereits zuvor mit Veröffentlichungen zur Mundartforschung, seinen populären „Berichten aus Alt-Schiltach“ sowie mit mehreren Veröffentlichungen in der „Ortenau“ auf sich aufmerksam. Er führte sein Amt bis zu seinem Wegzug im Jahre 1972. In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm seine Heimatstadt im Dezember 1972 das Ehrenschild. Herbert Pfau, der sein Amt als Rechner 37 Jahre gewissenhaft versah, widmete sich vielfältigen Themen, der Erschließung der Kirchenbücher, der Familienforschung, der Entschlüsselung von Haus- und Hofzeichen, der Fertigung von Skizzen und Fotografien und, als ehrenamtlicher Schiltacher Stadtarchivar, der Sichtung des Archivs. Einige Ergebnisse seiner Arbeiten veröffentlichte er im „Amtlichen Nachrichtenblatt“ und in der „Krätz“, der Zeitschrift des Museums- und Geschichtsvereins Schramberg.

1969 feierte der Historische Verein Schiltach sein 50jähriges Bestehen, die Mitgliederzahl war zwischenzeitlich auf 65 angewachsen. Die Festrede im Gasthof „Rössle“, zu der auch Hermann Fautz begrüßt werden konnte, hielt Dr. Bühler, die musikalische Umrahmung übernahm die Schiltacher Orchestervereinigung. Die Aufführung eines in den 1930er Jahren vom damaligen Lehrer Ruckelshausen gedrehten Schiltach-Filmes rundete das Festprogramm ab.

In den späten 1960er Jahren trat auch der junge Schiltacher Hans Harter als Autor erstmals in Erscheinung. Schon als Schüler und Student zog ihn die Heimatforschung in ihren Bann – er nahm bereits an den Willenburg-Grabungen teil – und diese Faszination blieb bis heute Triebfeder seines umfangreichen Schaffens. Zahlreiche Vorträge, bis heute 23 Artikel allein in der „Ortenau“, die Bearbeitung des 1980 erschienenen Schiltacher Stadtbuchs und zuletzt die Begründung der Reihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Schiltach“ (u.a. „Schiltach – Die Flößerstadt“, „Der Teufel von Schiltach“, „Die Herzöge von Urslingen in Schiltach“ und „Schiltach – Lieder und Gedichte“, herausgegeben zusammen mit Rolf Rombach) dokumentieren sein für das Obere Kinzigtal außerordentlich fruchtbares Wirken. Seine 1989 eingereichte Dissertation „Adel und Burgen im Oberen Kinziggebiet“ ist ein grundlegender Beitrag zur Erforschung der Besiedlung und politischen Strukturierung des östlichen Schwarzwaldes.

Im August 1971 würdigten die Erben der Familien Eyth und Mosetter in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Historischen Verein den aus Schiltach stammenden Künstler Karl Eyth mit einer Ausstellung in der Grundschule. Etwa 110 Werke des Malers boten einen guten Überblick über sein künstlerisches Schaffen. Im selben Jahr regte der erst kurz zuvor gewählte Schiltacher Bürgermeister Peter Rottenburger die Herausgabe eines Heimatbriefes für auswärts lebende Schiltacher an. In seinen ersten Amtsjahren stellte er auch die Weichen für die verschiedenen Phasen der Altstadtsanierung, die alle als außerordentlich geglückt gelten dürfen. 1972 begannen auf Initiative dieses zielorientierten Rathauschefs Sondierungen für eine Ortschronik, ein „Schiltach-Buch“ sollte entstehen, dessen Bearbeitung dem bereits 1969 mit dem Ehrenschild der Stadt ausgezeichneten Dr. Wolfgang Bühler übertragen wurde.

Im Frühjahr 1973 konnte Studiendirektor Wilhelm Mechler aus Kehl, damals Präsident des Historischen Vereins für Mittelbaden e.V., für einen hochinteressanten Vortrag über die 2000jährige Geschichte von Straßburg gewonnen werden. Er beleuchtete im Gasthaus „Bierfritz“ den Werdegang der Metropole von der römischen Garnisons- bis zur heutigen Europastadt.
Zur Mitgliederversammlung des Hauptvereins wurde im Herbst gleichen Jahres erneut nach Schiltach geladen. Vor dem Hintergrund der beginnenden Altstadtsanierung referierte Dipl. Ing. Franz Meckes zum Thema „Städtebauliche Probleme und Lösungsmöglichkeiten in historischen Städten“. Die von der Bevölkerung wohlwollend registrierten Aktivitäten der örtlichen Mitgliedergruppe ließen die Zahl der Vereinsmitglieder im Jahre 1974 auf 86 ansteigen, was bis heute den höchsten Stand seit der Gründung markiert. Schriftführer wurde nach dem Ausscheiden von Fritz Laib für zehn Jahre der Verwaltungsangestellte i. R. Wilhelm Wolber, der nun zehn Jahre bis zu seinem Tode das Amt des Chronisten bekleidete.

Der unerwartete und plötzliche Tod von Dr. Wolfgang Bühler im Herbst 1975 brachte die Vorarbeiten zum Projekt „Stadtbuch“ unvermittelt ins Stocken. Im März 1977 übernahm Hans Harter (inzwischen in Freiburg) zusammen mit seiner Frau die Koordination des geplanten Buches. Unterdessen konnte nach dem beruflich bedingten Wegzug von Renatus Schuler und einer dreijährigen Vakanz an der Vereinsspitze Anfang 1979 der Rektor der Grundschule, Theo Becker (1925-2007), als neuer Obmann der Mitgliedergruppe gewonnen werden.

Das Jahr 1980 brachte Schiltach eine eindrucksvolle 700-Jahr-Feier samt Stadtfest. Rektor a. D. Julius Hauth referierte anlässlich des Jubiläumsjahres am 23. April zum Thema „Zähringer, Tecker, Urslinger – die Herren von Schiltach“ und am 23. Juni über „Schiltach unter der Herrschaft Württembergs und Badens“.
Gerade rechtzeitig zum Stadtfest schafften die Eheleute Harter in einem gewaltigen Kraftakt die Fertigstellung des langersehnten Heimatbuches, das am 17. Juli im Zuge einer Feierstunde vorgestellt wurde. Das überaus informative und vielschichtige, von der Stadt herausgegebene 450-seitige Werk „Schiltach - Schwarzwaldstadt im Kinzigtal“ ist Nachschlagewerk, Bildband und Lesebuch in einem. Überwiegend auf Arbeiten der bereits gewürdigten Heimatforscher Fautz, Hauth, Harter, Laib und Pfau basierend, beleuchtet es die verschiedensten Facetten der Stadtentwicklung. Die Auflage ist zwischenzeitlich leider vergriffen und bestenfalls über Antiquariate zu erwerben. Hans Harter zeichnete auch für den Festvortrag zum Jubiläum verantwortlich, eine Ausstellung von über 200 Exponaten machte die Stadtgeschichte darüber hinaus für die Besucher erlebbar. Zur gleichen Zeit wurde – als Vorläufer eines Museums – eine „Flößerstube“ ihrer Bestimmung übergeben.

In die frühen 80er Jahre fiel auch die Mitarbeit der Vereinsleitung im Arbeitskreis „Museen“, was wertvolle Erkenntnisse und Anregungen zur Gestaltung des nach und nach entstehenden „Museum am Markt“ (Stadtgeschichte) und des „Schüttesäge-Museums“ (Säge, Flößerei, Waldbewirtschaftung und Gerberhandwerk) brachte. Zur gleichen Zeit machte der Verein auch mit jährlichen Beiträgen zum Schiltacher Heimatbrief auf seine Arbeit aufmerksam.

Auf dem Brandsteig sondierte 1983/84 ein Team um Prof. Dr. Pfefferle (Karlsruhe/Wolfach) und wurde mit dem Fund einer römischen Merkurstatue belohnt. An verschiedenen Grabungseinsätzen nahmen auch Helfer aus Schiltach teil.
Die Einführung der Reformation im ehem. württembergischen Amt Hornberg jährte sich 1984 zum 450. Mal. Für eine Festschrift trugen u.a. Herbert Pfau, Theo Becker und Rolf Rombach Wissenswertes aus der regionalen Kirchengeschichte zusammen. Eine Wanderausstellung erhielt in den Gemeinden Hornberg, Gutach, Kirnbach und Schiltach regen Zuspruch.
Im Herbst bereicherte Hans Harter mit einem Vortrag „Wolfach und Hausach – zwei mittelalterliche Städte im Oberen Kinzigtal“ die Mitgliederversammlung des Gesamtvereins, die 1984 von der Mitgliedergruppe Wolfach ausgerichtet wurde.

Im Juli 1985 präsentierte der Historische Verein anlässlich des dritten Stadtfestes eine Fotoausstellung, die Hausinschriften aus Schiltach und Lehengericht zeigte und erklärte. Die kleine Gruppe um Becker und Pfau investierte in das Vorhaben rund 600 Arbeitsstunden.

Zur Leiterin der Museen der Stadt Schiltach wurde im Juni 1989 Frau Dr. Felizitas Fuchs berufen. Ihre Arbeit und die Tätigkeit des Historischen Vereins konnten sich dabei vielfach ergänzen. Neben Ihren Aufgaben im Archiv und in den Museen organisierte das Vereinsmitglied vielbeachtete Sonderausstellungen und veröffentlichte im Rahmen der Reihe Schriften der Städtischen Museen die auch in Fachkreisen vielbeachteten Bände „Der Wald als Lebensgrundlage – Eine Studie zur Sozialgeschichte im Oberen Kinzigtal“ (1994), „Die Wälder und ihr Kleid – Bäuerliche Kleidung zwischen Politik und Privatsache. Das Beispiel der Lehengerichter Tracht“ (1995) und „Flusslandschaft und Flößerei – Zum 12. Deutschen Flößertag 1999“. Ihre Tätigkeit in Schiltach endete im Herbst 2002.

1991 trafen sich die Historiker Mittelbadens bereits zum dritten Mal zur Jahresversammlung in Schiltach. Der Festvortrag von Dr. Hans Harter stand unter dem Thema „Das Bürgertum fehlt und überlässt den Arbeitern den Schutz der Republik“. Er gab damit einen Einblick in seine Forschungen zum „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ und im speziellen zu Gottlieb Trautwein, dessen treibende Kraft er in Schiltach war. Nachmittags standen Führungen durch Stadt-, Schüttesägen- und Apothekenmuseum auf dem Programm.

Im Rückblick muss mit Bedauern festgestellt werden, dass bereits Mitte der 1990er Jahre der sich redlich mühenden Vereinsführung Kraft und Möglichkeiten fehlten, im Vorstand einen Generationswechsel herbeizuführen und jüngere Mitglieder zur Mitarbeit zu motivieren. Die öffentlich wahrgenommenen Aktivitäten der Mitgliedergruppe wurden spärlicher. Mehr im Stillen beschäftigen sich Theo Becker und Herbert Pfau nun mit dem Lesenlernen alter Schriften und der Mitarbeit in der Fachgruppe „Flurnamen“. Lediglich zum „Tag des Denkmals“ im September 1999 ließ Herbert Pfau als ehemals unmittelbar Beteiligter und „treibende Kraft“ anlässlich einer Führung auf der Willenburg nochmals seine Erinnerungen an die mühsamen aber auch erfüllenden Grabungsarbeiten in den 1960er Jahren Revue passieren.

Parallel dazu wirkten vor Ort jedoch andere Gruppen emsiger Heimatfreunde, die sich anstehender praktischer Aufgaben annahmen. Die rege Betriebsamkeit brachte die thematische Zuordnung und die Katalogisierung von Archivbeständen voran, das Inventar der Museumsdepots wurde mit Hilfe der Stadt Schiltach in den Grundzügen erfasst und die Museen erfuhren Zug um Zug behutsame Veränderungen. Die von dem Schiltacher Webereiarbeiter Johannes Pfaff 1921 bis 1925 äußerst präzise und kunstvoll gestaltete Astronomische Uhr wurde in liebevoller Detailarbeit restauriert und schmückt heute als besonderer Blickfang das Rathausfoyer. Unter Schirmherrschaft der Stadt Schiltach wurde eine Reihe von Ausstellungen mit Werken Schiltacher Künstler realisiert. Den Präsentationen von Gemälden der Gebrüder Karl und Heinrich Eyth (2005), Karla Kreh (2006), Peter Homberg-Harter (2007), Eduard Trautwein (2008), Rolf Storz (2009) sowie Werken der Holzbildhauerin Andrea Wörner (2010) wurde viel Aufmerksamkeit zuteil. Stellvertretend für alle engagierten Heimatfreunde gilt besondere Anerkennung den Herren Helmut Schneider, Rolf Rombach (ehem. ehrenamtlicher Stadtarchivar), Hans F. Harter (Bachstr.), Hans Gaiser und Klaus-Ulrich Neeb.


Ein Neuanfang

Im Jahre 2003 machte ein neuer Autor aus Schiltach auf sich aufmerksam. In der „Ortenau“ (Band 83) veröffentlichte der Arzt und Heimatforscher Dr. Helmut Horn Denkanstöße zum Verlauf der „Schiltacher Steige“, einem wesentlichen und topographisch anspruchsvollsten Teil der mittelalterlichen Verbindungsstraße vom Kinzigtal nach Rottweil. Auch die Erforschung der Schiltacher Bevölkerungsstruktur früherer Jahrhunderte sowie Fragen der Siedlungs- und Sprachgeschichte sind bis heute Schwerpunkte seiner Forschungen. Zuletzt erfolgte von ihm in der „Ortenau“ Band 90 (2010) eine sprachwissenschaftliche Veröffentlichung mit alten und neuen Erklärungsansätzen zur Deutung des Namens „Kinzig“.

Seit etwa 2004 ruhte die Arbeit der Mitgliedergruppe Schiltach völlig, die Mitgliederbetreuung erfolgte dankenswerter Weise durch Theo Schaufler, langjähriger ehem. Geschäftsführer und Ehrenmitglied des Hauptvereins in Offenburg.

Anfang 2007, die Zahl der Mitglieder war zwischenzeitlich auf 26 zurückgegangen, gab Bürgermeister Thomas Haas schließlich auf Anregung der Herren Schaufler und Klaus G. Kaufmann (2. Präsident des Historischen Vereins für Mittelbaden) den Anstoß, die Mitgliedergruppe Schiltach neu zu beleben. Im März 2007 trafen sich über 20 Mitglieder und Interessierte um Möglichkeiten zu sondieren, die örtliche Mitgliedergruppe zu reaktivieren. Da kein Vorstand gebildet werden konnte, erklärten sich Altbürgermeister und Ehrenbürger Peter Rottenburger (Sprecher), Klaus-Ulrich Neeb, Klaus Wolber und Reinhard Mahn bereit, als „Initiativkreis“ dem Verein neue Impulse zu geben und anstehende Aufgaben wahrzunehmen. Komplettiert wurde das Sextett zum einen durch Dr. Hans Harter, der über die Jahre stets enge und persönliche Kontakte zu seiner Heimatstadt pflegte und im Jahre 2010 seinen Lebensmittelpunkt wieder nach Schiltach zurückverlegte. Mit seinen regionalgeschichtlichen Forschungen sowie seinem immensen historischen Wissen ist er das „Lexikon“ der Gruppe. Zum andern konnte Michael Buzzi begeistert werden, der sich seither die Präsentation der Mitgliedergruppe im Internet zur Aufgabe macht und bei der Nutzung der modernen Medien unschätzbare Hilfestellung gibt.

In dieser Konstellation ist der „Initiativkreis“ seither bestrebt, dem Verein neue Impulse zu geben. In den vergangenen drei Jahren wurden der Stadtverwaltung beispielsweise „Überlegungen zu den Städtischen Museen und Depots“ unterbreitet, was schließlich 2010 in konkrete Pläne für eine Neukonzeption und Umgestaltung des „Museum am Markt“ mündete. Bei der Neugestaltung des Gerbermuseums beteiligte sich der Initiativkreis aktiv. Die Aufarbeitung des Städtischen Archivs ist auf den Weg gebracht. Neu im Programm ist seit 2009 die Mitwirkung am Kinderferienprogramm der Stadt Schiltach. Jährliche Beiträge zum „Heimatbrief der Stadt Schiltach“, die Teilnahme an den Veranstaltungen des Präsidiums des „Historischen Vereins für Mittelbaden e.V.“ und Tätigkeitsberichte für die Vereinszeitschrift „Die Ortenau“ runden die Aktivitäten ab.

Mindestens zweimal jährlich werden der Bevölkerung Vortragsveranstaltungen und Exkursionen angeboten. Themen wie „Der Bergbau in der Region um Schiltach“, „Die Römerstraße durchs Kinzigtal“, „Wie Schiltach württembergisch wurde“, „Der Verlauf der Schiltacher Steige“, „Die Burgen in und um Schenkenzell“, „Die Flößerei im obersten Kinzigtal“, „1810 – Schiltach wird großherzoglich badisch“ und „Heinrich Hansjakob und das Obere Kinzigtal“ stießen auf reges Interesse. Zum Stadtfest im Juni sowie zum Bauernmarkt im Oktober präsentierte der Verein eine vielbeachtete Ausstellung zum beherrschenden Thema des Jahres 2010: „Schiltach – 200 Jahre bei Baden“. Im September wurde anlässlich des „Tag des Denkmals“ zusammen mit den Schramberger Heimatfreunden eine Veranstaltung mit Vorträgen und einer Wanderung entlang der ehemaligen Bahnstrecke Schiltach-Schramberg angeboten.

Zum Jahresende 2010 zählte unsere Mitgliedergruppe wieder 52 Mitglieder (Vorjahr: 43). Wir freuen uns, dass diese seit einigen Jahren zu beobachtende positive Tendenz weiter anhielt. Für die Statistiker sei noch angemerkt, dass dem Verein am 31.12.2010 vier Körperschaften und 48 natürliche Personen angehörten, davon waren zehn weiblichen und 38 männlichen Geschlechts.
43 Vereinsmitglieder waren in Schiltach ansässig, sechs in Schenkenzell und drei andernorts.


Ausblick

Auch für das Jahr 2011 konnte wieder ein ansprechendes Rahmenprogramm erarbeitet werden. Vorträge zur Gründung und Geschichte des Klosters Alpirsbach (mit Exkursion), zu sprachgeschichtlichen Forschungen bezüglich der Namen „Kinzig“ und „Schiltach“ sowie zur Familien- und Firmengeschichte der Fabrikantenfamilie Karlin sind fest eingeplant. Im April soll das neugestaltete Museum am Markt wiedereröffnet werden und eine Veranstaltung zum diesjährigen „Tag des Denkmals“ im September ist angedacht.
Freundschaftliche Kontakte zur Schiltacher Flößergruppe, zu den Mitgliedergruppen Wolfach und Hornberg sowie zum Museums- und Geschichtsverein Schramberg eröffnen einer weiteren erfolgreichen Arbeit gute Perspektiven.

Worin sieht der Historische Verein Schiltach nun aktuell seine Hauptaufgaben? Der Verein will seine Mitglieder und die Bevölkerung der Stadt Schiltach und der Gemeinde Schenkenzell für das geschichtliche Erbe sensibilisieren und die Entwicklung der Raumschaft aufmerksam und aktiv begleiten, Hilfestellung bei kommunalpolitischen Entscheidungen anbieten und mithelfen, das aus einer langen und spannenden geschichtlichen Entwicklung Ererbte zu bewahren, für künftige Generationen zu erhalten und das Wissen darüber zu mehren.

Stand: 27. Januar 2011